Kleiner Ritter der Unbefleckten

Verkündigung des Herrn

7. Oktober 2017 / von Sr.Theresia

Verkuendigung-des-Herrn„Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt Galiläas, mit Namen Nazareth, zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Manne aus dem Hause David, namens Joseph, und der Name der Jungfrau war Maria. Und er trat bei ihr ein und sprach: „Sei gegrüsst, Begnadete, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Frauen.“ Sie aber erschrak bei dem Wort und dachte darüber nach, was dieser Gruß bedeutete. Der Engel sprach zu ihr: „Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade gefunden bei Gott! Siehe, du wirst empfangen und einen Sohn gebären und seinen Namen Jesus nennen. Dieser wird groß sein und Sohn des Allerhöchsten genannt werden; Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird herrschen über das Haus Jakob ewiglich, und seines Reiches wird kein Ende sein.

Maria sprach zum Engel: „Wie wird dies geschehen, da ich einen Mann nicht erkenne?“ Der Engel antwortete ihr: „Heiliger Geist wird über dich kommen, und Kraft des Allerhöchsten wird dich überschatten, darum wird auch das, was geboren wird, heilig Sohn Gottes genannt werden. Siehe, Elisabeth, deine Verwandte, auch sie empfing einen Sohn in ihrem Alter, und dies ist der sechste Monat für sie, die als unfruchtbar galt; denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.“

Maria sprach: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort!“ Und der Engel schied von ihr (Lk 1,26-38).“

Stellt euch das einmal vor: Der Engel des Herrn verbeugt sich vor Maria und spricht: „Sei gegrüßt, du Begnadete…“ Dieses Gebet sprechen wir jeden Tag. Versetzen wir uns immer in diese Situation hinein. Und Maria zweifelt nicht. Sie sagt: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort.“ Lernen wir von Maria, ja zu sagen zu dem Willen Gottes in unserem Leben. Gott weiß, was für uns gut ist. Lassen wir ihm die Entscheidungsfreiheit über unser Leben und funken wir nicht ständig dazwischen. Dann kann er auch in unserem Leben Großes wirken. Aber nur dann!!!

Gabriel bei Maria

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