Kleiner Ritter der Unbefleckten

Pfingsten

9. Juni 2019 / von Sr.Theresia

Pfingsten (2)„Als der Tag für das Pfingstfest gekommen war, waren sie alle beisammen am gleichen Ort. Da erhob sich plötzlich vom Himmel her ein Brausen wie von einem daherfahrenden gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie weilten. Es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten und einzeln herabsenkten auf einen jeden von ihnen; und alle wurden erfüllt von Heiligem Geist und fingen an, in anderen Zungen zu reden, so wie der Geist ihnen zu sprechen verlieh. In Jerusalem hielten sich gottesfürchtige jüdische Männer auf, aus jedem Volk unter dem Himmel. Als sich nun dieses Brausen erhob, lief die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn es hörte ein jeder in seiner eigenen Sprache sie reden. Sie gerieten außer sich vor Staunen: „Sind sie denn nicht alle, die da reden, Galiläer? Wie aber hören wir, ein jeder von uns in der eigenen Sprache, in der wir geboren sind?“

Alle staunten und waren ratlos und sagten zueinander: „Was soll das sein?“

Da trat Petrus mit den Elfen vor und erhob seine Stimme  (Apg 2,1-8; 2,12).

Welche Verwunderung bei den Menschen. Wie groß würden wir schauen, wenn wir auf einmal alle Menschen verstehen würden, obwohl wir deren Sprache nicht beherrschen und sie unsere nicht.

Stellt euch das vor, Petrus fängt an zu reden und jeder versteht ihn, obwohl doch alle verschiedene Sprachen sprechen. Da war das Staunen natürlich groß. Petrus erklärte ihnen das Reich Gottes. Warum konnte er das auf einmal? Weil er sich Gott geschenkt hat. Er hat in der Stille auf Gott gehört und Gott hat dann den Heiligen Geist gesandt. So geschieht es auch heute immer wieder. Die Leute waren so begeistert und voller Freude, dass sie sich taufen ließen, um auch zu Jesus zu gehören. Wenn auch wir uns ganz auf Gott einlassen, werden wir zum Zeugnis für die anderen Menschen. Dadurch kann das Reich Gottes anbrechen.

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