{"id":146,"date":"2018-12-15T00:01:58","date_gmt":"2018-12-15T00:01:58","guid":{"rendered":"http:\/\/apostolatsgemeinschaft.eu\/kl-ritter?p=146"},"modified":"2018-11-10T12:53:27","modified_gmt":"2018-11-10T12:53:27","slug":"dominiko-savio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kleiner-ritter-der-unbefleckten.de\/?p=146","title":{"rendered":"15. Dezember"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\">Beten und an Gott glauben, das ist doch was f\u00fcr die \u00e4lteren Menschen&#8230; so sagen viele junge Personen. Doch ist der Glaube wirklich langweilig? Ist es nicht viel mehr so, dass gerade das Glaubensleben das spannendste Leben ist, das wir uns vorstellen k\u00f6nnen? Denk doch einmal daran, was du schon alles erlebt hast oder was du in der Bibel gelesen hast. Das sind keine M\u00e4rchen sondern WAHRHEIT. Auch du kannst viele Abenteuer mit Gott erleben, daf\u00fcr musst du nicht erst \u00e4lter sein. Lass dir die g\u00f6ttlichen Abenteuer nicht entgehen. Einer der heiligen Kinder ist der <strong>Dominico Savio<\/strong>.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"thumbimage alignleft\" src=\"http:\/\/ecclesiaeveritas.net\/images\/Johannes_Don_Bosco.jpg\" alt=\"Johannes Don Bosco.jpg\" width=\"211\" height=\"260\" \/> \u00a0\u00a0 \u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"decoded\" src=\"http:\/\/ecclesiaeveritas.net\/images\/3057-k.jpg\" alt=\"http:\/\/ecclesiaeveritas.net\/images\/3057-k.jpg\" width=\"168\" height=\"264\" \/><br \/>\n(<em>Quelle: <a href=\"http:\/\/ecclesiaeveritas.net\/index.php\/Hauptseite\">ecclesiaeveritas.net<\/a><\/em>)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Don Bosco hatte nach dem Tod von Dominico eine wunderbare Begegnung mit diesem.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Amazone BT; font-size: xx-large;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: right;\" src=\"http:\/\/br-thomas-apostolat.de\/jpg\/blumenstrauss.jpg\" alt=\"\" width=\"324\" height=\"410\" border=\"0\" \/>Wir<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Amazone BT; font-size: xx-large;\">schenken<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Amazone BT; font-size: xx-large;\">Ihnen<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Amazone BT; font-size: xx-large;\">einen<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Amazone BT; font-size: xx-large;\">bunten<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Amazone BT; font-size: xx-large;\">Blumenstrau\u00df!<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-size: large;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left;\" src=\"http:\/\/br-thomas-apostolat.de\/jpg\/savio.jpg\" alt=\"\" width=\"158\" height=\"180\" border=\"0\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 300%;\">Der sichere <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 300%;\">Weg i<\/span><span style=\"font-size: 300%;\">n den Himmel<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" align=\"center\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><b><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Don Boscos himmlische Begegnung mit dem hl. Domenico Savio<\/span><\/b><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">\u00a0 <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: right;\" src=\"http:\/\/br-thomas-apostolat.de\/jpg\/donbosco.jpg\" alt=\"\" width=\"188\" height=\"240\" border=\"0\" \/><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\"><a href=\"http:\/\/br-thomas-apostolat.de\/heiligen\/donbosco.htm\">Don Johannes Bosco<\/a>, der gro\u00dfe Jugenderzieher des letzten Jahrhunderts, 1934 von Papst Pius XI. heiliggesprochen, nahm sich schon als junger Priester der verwahrlosten Jungen der aufstrebenden Industriestadt Turin an. Ebenso gab er Buben, die ihrer priesterlichen Berufung folgen wollten, in seinem Oratorium ein Zuhause. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\">So kam auch der \u00fcberaus fromme Domenico Savio zu ihm. In nicht ganz 3 Jahren reifte er unter seiner F\u00fchrung zur altersentsprechenden Vollkommenheit heran. Am 9. M\u00e4rz 1857 holte Gott den 15j\u00e4hrigen zu sich. Domenico ist die sch\u00f6nste Frucht des erzieherischen Wirkens Don Boscos. Nach dem gewohnt strengen, kirchlichen Prozess sprach Papst Pius XII. ihn 1954 heilig und gab mit ihm besonders der Jugend ein herrliches Vorbild und einen gro\u00dfen F\u00fcrsprecher.\u00a0 <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><b><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Ein denkw\u00fcrdiges Wiedersehen <\/span><\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\">Am 6. Dezember 1876 weilte Don Bosco in Lanzo. Dort hatte er in der Nacht eines seiner ber\u00fchmt gewordenen, \u00fcbernat\u00fcrlichen Erlebnisse; es erschien ihm sein so fr\u00fch verstorbener Junge Domenico Savio, den er besonders liebgewonnen hatte. Einige Wochen sp\u00e4ter berichtete er dar\u00fcber in Turin vor der versammelten Hausgemeinschaft des Oratoriums, die in gr\u00f6\u00dfter Spannung zuhorchte. Die Niederschrift dieser Ansprache verfa\u00dfte Don Leymone (Domenico Savio erscheint &#8211; Lem. XII. Seite 586-596). (aus &#8222;Tr\u00e4ume Don Boscos&#8220;, Provinzialat der Salesianer Bendorf\/Rhein-Sayn, Ausgabe 1958, S. 175 &#8211; Don Bosco nannte seine Offenbarungen bescheiden &#8222;Tr\u00e4ume&#8220;; in Wirklichkeit waren es \u00fcbernat\u00fcrliche Begebenheiten und echte Visionen, oft auch mit prophetischen Aussagen verbunden, die sich sp\u00e4ter alle erf\u00fcllten.)\u00a0 <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">In der Kirche auf die Kanzel gestiegen, begann Don Bosco: &#8222;Es war am Abend, als ich in Lanzo war . . . Es schien mir pl\u00f6tzlich, ich st\u00fcnde auf einer kleinen Anh\u00f6he am Rande einer endlosen Ebene. Sie verlor sich ins Unendliche. Ganz hellblau war sie, wie ein Meer voller Ruhe. Aber was ich sah, war kein Wasser. Es glich klarem, leuchtenden Kristall . . . Breite, lange Wege teilten diese Ebene in park\u00e4hnliche Anlagen von unbeschreiblicher Sch\u00f6nheit. . . W\u00e4hrend ich \u00fcber diese vielen <\/span><\/span><span style=\"font-size: large;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: right;\" src=\"http:\/\/br-thomas-apostolat.de\/jpg\/savio.jpg\" alt=\"\" width=\"158\" height=\"180\" border=\"0\" \/><\/span><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\"> wunderbaren Dinge staunte, erklang auf einmal eine sehr liebliche Musik . . . Noch lauschte ich ganz entz\u00fcckt, da erschien eine gro\u00dfe Anzahl von Jungen, von denen ich sehr viele kannte, die im Oratorium oder in einer unserer Schulen gewesen waren. Der gr\u00f6\u00dfte Teil war mir aber unbekannt. Diese gewaltige Schar kam auf mich zu. An ihrer Spitze schritt <\/span><\/span><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\"> Domenico Savio;<\/span><\/span><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\"> gleich hinter ihm kamen viele Kleriker und Priester. Jeder von ihnen f\u00fchrte eine Schar von Jungen an. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Ich fragte mich: Schlafe ich oder bin ich wach? Ich klatschte in die H\u00e4nde und schlug an meine Brust, um mich zu vergewissern, ob das Wirklichkeit war, was ich sah. Als die Menge mich erreicht hatte, blieben alle in einer Entfernung von ungef\u00e4hr zehn Metern stehen. Dann leuchtete ein lebhaftes Licht auf, die Musik verstummte. Es trat eine tiefe Stille ein. Die Jungen waren in sehr gro\u00dfer Freude. Ihre Augen strahlten . . . Sie sahen mich mit liebensw\u00fcrdigem L\u00e4cheln an &#8230; Domenico Savio allein kam nun einige Schritte n\u00e4her und blieb dicht vor mir stehen. Er schwieg . . . Wie sch\u00f6n war er! <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Ich wusste nicht, wo ich mich befand, und zitterte vor lauter Ehrfurcht am ganzen Leib. Endlich \u00f6ffnete Domenico den Mund und sagte: &#8222;Warum stehst du hier so stumm und wie vernichtet? Bist du nicht der Mann, der sich sonst vor nichts f\u00fcrchtet und unerschrocken den Verleumdungen, Verfolgungen . . . und Gefahren die Stirn bietet? Wo ist dein Mut geblieben? Warum sprichst du nicht?&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Ich antwortete m\u00fchsam und fast stotternd: &#8222;Ich wei\u00df nicht, was ich sagen soll. Bist du Domenico Savio?&#8220; &#8211; \u201eJa, kennst du mich nicht mehr?&#8220; &#8211; &#8222;Wie kommt es, dass du hier bist?&#8220; fragte ich, noch immer ganz verwirrt. Domenico antwortete liebevoll: &#8222;Ich bin gekommen, um mit dir zu sprechen. Wie oft haben wir auf Erden miteinander gesprochen! Denkst du nicht mehr daran, wie sehr du mich geliebt hast? Und habe ich deiner herzlichen Liebe zu mir nicht entsprochen? Welch gro\u00dfes Vertrauen hatte ich zu dir! Warum bist du so erschreckt? Nun kannst du mich etwas fragen!&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Da fasste ich Mut und sagte: &#8222;Ich zittere, weil ich nicht wei\u00df, wo ich bin.&#8220; &#8211; &#8222;Hier sind wir an einem Ort, wo man noch keine ewigen Freuden hat, obwohl diese schon gro\u00df sind.&#8220; &#8211; &#8222;Sind denn alle diese Dinge noch nat\u00fcrlich?&#8220; &#8211; &#8222;Ja, aber von der Allmacht Gottes pr\u00e4chtiger gestaltet.&#8220; &#8211; &#8222;Mir kam es vor&#8220;, rief ich aus, &#8222;als w\u00e4re dies das Paradies!&#8220; &#8211; &#8222;Nein, nein!&#8220; antwortete Savio. &#8222;Kein sterbliches Auge kann die ewigen Sch\u00f6nheiten betrachten.&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\">&#8222;Und die Musik&#8220;, fuhr ich fort, &#8222;sind das die Weisen, woran ihr euch im Paradies erfreut?&#8220; &#8211; &#8222;Nein, keineswegs!&#8220; &#8211; &#8222;Sind es nat\u00fcrliche Kl\u00e4nge?&#8220; &#8211; &#8222;Ja, es sind nat\u00fcrliche Weisen, die von der Allmacht Gottes vervollkommnet sind.&#8220;\u00a0 <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><b><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">\u00dcbernat\u00fcrliches Licht <\/span><\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">&#8222;Und dieses Licht, das noch herrlicher ist als das Licht der Sonne, ist das vielleicht \u00fcbernat\u00fcrlich?&#8220; &#8211; \u201eEs ist nat\u00fcrlich, jedoch hat die g\u00f6ttliche Allmacht es belebt und vervollkommnet.&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">&#8222;K\u00f6nnte man nicht einmal ein wenig von dem \u00fcbernat\u00fcrlichen Licht sehen?&#8220; &#8211; &#8222;Nein, das kann keiner sehen, ehe er dazu gekommen ist, Gott zu schauen. Der kleinste Strahl dieses Lichtes w\u00fcrde den Menschen auf der Stelle t\u00f6ten; denn f\u00fcr die menschlichen Sinne ist es unertr\u00e4glich.&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">&#8222;Gibt es auch noch ein nat\u00fcrliches Licht, das noch sch\u00f6ner ist als dieses?&#8220; &#8211; &#8222;Oh, wenn du w\u00fcsstest!&#8220; &#8211; &#8222;K\u00f6nnte man nicht einmal wenigstens einen Strahl davon sehen?&#8220; &#8211; &#8222;Schon . . ., mach die Augen auf!&#8220; &#8211; &#8222;Die habe ich offen&#8220;, antwortete ich. &#8211; &#8222;Pass auf und sieh hinten in das Kristallmeer!&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Ich schaute hinein und sogleich erschien am Himmel in einer unendlichen Entfernung ein ganz d\u00fcnner Lichtstreifen wie ein Faden, aber so gl\u00e4nzend und durchdringend, dass meine Augen ihn nicht ertragen konnten. Ich schloss sie und stie\u00df einen solchen Schrei aus, dass ich Don Leymone, der hier zugegen ist und im Zimmer nebenan schlief, aufweckte. Ganz erschrocken, fragte er am Morgen, was mir in der Nacht geschehen sei, da ich so bewegt gewesen sei. Dieser Lichtstreifen war hundertmillionenmal heller als die Sonne. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Nach einigen Augenblicken \u00f6ffnete ich die Augen wieder und fragte Savio: &#8222;Was ist das? Ist das nicht vielleicht ein Strahl vom g\u00f6ttlichen Licht?&#8220; Savio antwortete: &#8222;Das ist nichts anderes als ein nat\u00fcrliches Licht, das durch die Allmacht Gottes auf solche Weise lebendiger gemacht wurde. Wenn die ganze Welt eine gewaltige Lichtzone w\u00e4re, leuchtend wie dieser Streifen, den du eben dort hinten gesehen hast, w\u00fcrde sie dir noch keine Vorstellung vom Lichtglanz des Paradieses vermitteln.&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\">&#8222;An was erfreut ihr euch denn im Paradies?&#8220; &#8211; &#8222;Ja, das kann ich dir nicht sagen. Die Freuden des Paradieses kann kein Sterblicher verstehen, solange er das Leben nicht verlassen hat und mit seinem Sch\u00f6pfer vereinigt ist. Man erfreut sich an Gott. Damit ist alles gesagt.&#8220; . . .\u00a0 <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><b><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Gesandter Gottes <\/span><\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">&#8222;Sag mir, Savio, du bist der J\u00fcngste von den vielen, die dir folgen und von denen, die in unseren H\u00e4usern starben. Warum gehst du also vor ihnen her und f\u00fchrst sie an? Warum sprichst du und die \u00fcbrigen schweigen?&#8220; &#8211; &#8222;Ich bin \u00e4lter als sie alle,&#8220; &#8211; &#8222;Aber nein&#8220;, erwiderte ich, &#8222;viele andere sind weit \u00e4lter an Jahren als du!&#8220; &#8211; &#8222;Ich bin der \u00c4lteste aus dem Oratorium&#8220;, sagte Domenico Savio noch einmal, &#8222;denn ich bin der erste gewesen, der die Welt verlassen hat und in das andere Leben eingegangen ist. Im \u00fcbrigen legatione Dei fungor!&#8220; (Ich fungiere als Gesandter Gottes!) <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Diese Antwort deutete mir den Sinn jener Erscheinung an. Er kam als Gesandter Gottes. &#8222;Nun gut&#8220;, sagte ich, &#8222;sprechen wir von Dingen, die f\u00fcr uns jetzt wichtig sind.&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">&#8222;Ja, frag mich, was du wissen willst. . . Von Gott bin ich gesandt, um mit dir zu sprechen. Darum bin ich gekommen.&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">&#8222;Dann&#8220;, rief ich aus, &#8222;sprich mit mir \u00fcber meine Kongregation!&#8220; &#8211; &#8222;Dar\u00fcber k\u00f6nnte ich dir viel sagen.&#8220; &#8211; \u201eSag mir etwas \u00fcber die Vergangenheit.<span style=\"mso-spacerun: yes;\">\u00a0 <\/span>Habe ich wohl das Meine getan?&#8220; Domenico: &#8222;Was die Vergangenheit angeht, hat deine Kongregation schon viel Gutes erreicht. Siehst du dort die zahllosen Jungen?&#8220; &#8211; &#8222;Ich sehe sie&#8220;, antwortete ich. &#8222;So viele und wie gl\u00fccklich sie sind!&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">&#8222;Gut&#8220;, fuhr Domenico fort, &#8222;das waren alles Salesianer, oder sie wurden bei dir erzogen oder hatten irgendeine Beziehung zu dir. Sie sind durch dich gerettet oder von deinen Priestern und Klerikern oder von anderen Menschen, durch die du sie auf dem Weg ihrer Berufung unterst\u00fctzt hast. Z\u00e4hl sie, wenn du kannst! Aber sie w\u00e4ren unermesslich zahlreicher, wenn du gr\u00f6\u00dferen Glauben und mehr Vertrauen auf den Herrn gehabt h\u00e4ttest.&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\">Da seufzte ich schmerzlich auf. Ich wusste nicht, was ich auf diesen Vorwurf antworten sollte und nahm mir vor: von jetzt ab werde ich mich bem\u00fchen, diesen Glauben und dieses Vertrauen zu haben. Dann fragte ich: &#8222;Was ist mit der Gegenwart?&#8220;\u00a0 <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Amazone BT; font-size: xx-large;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left;\" src=\"http:\/\/br-thomas-apostolat.de\/jpg\/blumenstrauss.jpg\" alt=\"\" width=\"324\" height=\"410\" border=\"0\" \/><\/span><b><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Ein Blumenstrau\u00df und seine Bedeutung <\/span><\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Domenico zeigte mir einen pr\u00e4chtigen Blumenstrau\u00df, den er in den H\u00e4nden hielt. Es waren Rosen, Veilchen, Sonnenblumen; es gab Enzian, Lilien, Efeu oder Immortellen und mitten in den Blumen waren Weizen\u00e4hren. Savio hielt mir den Strau\u00df hin und sagte: &#8222;Sieh genau her!&#8220; Ich antwortete: &#8222;Ich sehe . . , aber begreife nichts.&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">&#8222;Gib den Strau\u00df deinen S\u00f6hnen, damit sie ihn dem Herrn \u00fcberreichen k\u00f6nnen, wenn die Zeit gekommen ist. Sorge daf\u00fcr, dass alle diese Blumen haben, sie keinem genommen sind und niemandem genommen werden. Wenn sie diesen Blumenstrau\u00df besitzen, gen\u00fcgt dies, um gl\u00fccklich zu sein.&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><b><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">&#8222;Aber was soll dieser Strau\u00df bedeuten?&#8220; <\/span><\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">&#8222;Nimm die Theologie zu Hilfe!&#8220; antwortete er. &#8222;Sie wird es dir sagen und erkl\u00e4ren!&#8220; &#8211; &#8222;Theologie habe ich studiert, aber ich w\u00fcsste nicht, wie ich daraus entnehmen k\u00f6nnte, was du mir zeigst.&#8220; &#8211; &#8222;Du bist streng verpflichtet, diese Dinge zu wissen!&#8220; &#8211; &#8222;Nun dann hilf mir aus der Verlegenheit. Gib mir die Erkl\u00e4rung!&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\">Da sagte Domenico: <b>&#8222;Diese Blumen stellen die Tugenden dar, die dem Herrn am meisten gefallen. Die Rose bedeutet die Liebe, das Veilchen die Demut, die Sonnenblume den Gehorsam, der Enzian die Bu\u00dfe und Abt\u00f6tung, die \u00c4hren die h\u00e4ufige Kommunion; die Lilie ist das Symbol der Tugend, von der geschrieben steht: sie werden wie die Engel Gottes im Himmel sein &#8211; die Keuschheit. Und der Efeu oder die Immortellen (Immergr\u00fcn) wollen besagen, dass alle diese Tugenden immer vorhanden sein m\u00fcssen; sie bezeichnen die Beharrlichkeit.&#8220;<\/b>\u00a0 <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><b><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Die Hilfe beim Sterben <\/span><\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\">&#8222;Nun gut, mein lieber Domenico&#8220;, sagte ich. &#8222;Du hast diese Tugenden in deinem Leben ge\u00fcbt. Sag mir, was tr\u00f6stete dich bei deinem Sterben am meisten?&#8220;\u00a0 <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">&#8222;Was meinst du, was das gewesen sein k\u00f6nnte?&#8220; erwiderte er. &#8211; &#8222;Vielleicht die sch\u00f6ne Tugend der Reinheit bewahrt zu haben?&#8220; &#8211; &#8222;O nein, das nicht allein.&#8220; &#8211; &#8222;Vielleicht die Freude eines ruhigen Gewissens?&#8220; &#8211; \u201eDas ist schon etwas Gutes, aber es gibt noch Besseres.&#8220; &#8211; &#8222;Half dir vielleicht die Hoffnung auf das Paradies?&#8220; &#8211; &#8222;Auch nicht.&#8220; &#8211; &#8222;Dann wird es wohl der Schatz deiner vielen guten Werke gewesen sein?&#8220; &#8211; &#8222;Nein, nein.&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">&#8222;Ja, was gab dir dann in deiner letzten Stunde Kraft?&#8220; fragte ich und bat ihn ganz verlegen, weil ich seine Gedanken nicht erraten konnte. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Da sagte Domenico: <b>&#8222;Was mich im Sterben am meisten st\u00e4rkte, war die Hilfe der machtvollen Mutter des Erl\u00f6sers!<\/b> Sag das nur all deinen S\u00f6hnen. Sie sollen nicht vergessen, zu ihr zu beten, solange sie leben . . . Hast du noch etwas zu fragen? . . . Beeile dich, ich darf nicht mehr lange mit dir sprechen.&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Da streckte ich voller Verlangen die H\u00e4nde aus, um den heiligen Jungen festzuhalten; aber seine H\u00e4nde schienen aus Luft zu sein, und ich bekam nichts zu fassen. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\">&#8222;Was machst du denn jetzt?&#8220; sagte Domenico l\u00e4chelnd. &#8211; &#8222;Ich habe Angst, dass du mir entfliehst!&#8220; rief ich aus. &#8222;Aber bist du denn nicht leiblich hier?&#8220; &#8211; \u201eNein, mit dem Leib nicht. Den nehme ich erst sp\u00e4ter wieder an.&#8220; &#8211; &#8222;Aber was ist denn das, was ich vor mir habe? Ich sehe doch tats\u00e4chlich in dir die Gestalt des Domenico Savio.&#8220;\u00a0 <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">&#8222;Sieh&#8220;, sagte er, &#8222;wenn die Seele vom Leib getrennt ist und sich mit Gottes Erlaubnis einem Sterblichen zeigt, beh\u00e4lt sie ihre Form und \u00e4u\u00dfere Erscheinung mit allen Eigenheiten des Leibes bei, wie sie auf Erden lebte und so, obgleich viel sch\u00f6ner, bleibt sie, bis sie am Tag des allgemeinen Gerichtes wieder mit dem Leib vereinigt wird. Dann nimmt sie ihn mit sich in den Himmel. Darum kommt es dir so vor, als h\u00e4tte ich Kopf, H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe; aber festhalten k\u00f6nntest du mich nicht, weil ich Geist bin. Doch an dieser \u00e4u\u00dferen Form kannst du mich erkennen.&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\">&#8222;Ich habe verstanden&#8220;, sagte ich. &#8222;H\u00f6r mal, noch eine Frage. Sind meine Jungen alle auf dem rechten Weg, dass sie sich retten? Sag mir etwas, damit ich sie gut leiten kann.&#8220;\u00a0 <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><b><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Drei Gruppen<\/span><\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"mso-layout-grid-align: none;\" align=\"right\"><a href=\"http:\/\/br-thomas-apostolat.de\/heiligen\/savio2.htm\"><span style=\"color: #000000; font-size: xx-small;\"><span style=\"mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;\">Ausf\u00fchrlicher Erscheinungsbericht<\/span><\/span><\/a><span style=\"color: #000000; font-size: xx-small;\"><span style=\"mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;\"> -&gt;<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">&#8222;Die S\u00f6hne, welche die g\u00f6ttliche Vorsehung dir anvertraut hat, lassen sich in drei Gruppen einteilen. Siehst du diese Listen?&#8220; Dabei reichte er mir eine. &#8222;Schau sie an!&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Ich sah auf dem ersten Verzeichnis geschrieben: <b>Die Unverwundbaren.<\/b> Das waren die, die der D\u00e4mon nicht verwunden konnte, die ihre Unschuld bewahrt hatten. Diese Unverletzten waren in gro\u00dfer Zahl; ich sah sie alle. Viele von ihnen kannte ich schon. Viele sah ich aber zum ersten Mal. Diese werden wahrscheinlich in den n\u00e4chsten Jahren zum Oratorium kommen. Sie gingen gerade auf ihrem steilen Weg voran, obwohl fortw\u00e4hrend von allen Seiten mit Pfeilen, Schwerthieben und Lanzen auf sie gezielt und geschlagen wurde. Diese Waffen waren wie eine Hecke zu beiden Seiten ihres Weges. Sie wurden damit bek\u00e4mpft, behindert, aber nicht verwundet. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Dann gab mir Domenico eine weitere Liste mit der Aufschrift: <b>Die Verwundeten.<\/b> Das sind die, welche in der Ungnade Gottes gewesen sind, nun aber wieder auf den F\u00fc\u00dfen stehen und ihre Wunden durch Reue und Beichte geheilt haben. Sie waren in gr\u00f6\u00dferer Anzahl als die vorigen. Sie hatten auf ihrem Lebensweg durch die Hecke der Feinde Wunden davongetragen. Ich las ihre Namen und sah sie alle . . . <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Das dritte Verzeichnis hielt Domenico noch in der Hand. Die Aufschrift lautete: <b>Die auf dem Weg der S\u00fcnde Verbliebenen. <\/b>Da standen die Namen all jener geschrieben, die sich in der Ungnade Gottes befinden. Ich war begierig, dieses Geheimnis zu erfahren und streckte die Hand aus! Aber Domenico sagte lebhaft: &#8222;Nein, warte einen Augenblick und h\u00f6re zu! Wenn du dieses Blatt auseinander faltest, wird daraus ein solcher Gestank kommen, den weder ich noch du ertragen k\u00f6nnen. Sogar die Engel ziehen sich davor erschreckt zur\u00fcck, und es wird ihnen \u00fcbel und selbst der Heilige Geist empfindet Ekel vor dem abscheulichen Gestank der S\u00fcnde.&#8220; <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\">&#8222;Wie ist denn das m\u00f6glich&#8220;, entgegnete ich, &#8222;da Gott und die Engel doch nicht leiden k\u00f6nnen? Wie k\u00f6nnen sie so den Geruch der Materie empfinden?&#8220;\u00a0 <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\">&#8222;Ja, das ist so! Je mehr die Gesch\u00f6pfe gut und rein sind, um so mehr n\u00e4hern sie sich den himmlischen Geistern; je mehr aber einer schlecht, verdorben und schmutzig ist, um so mehr entfernt er sich von Gott und den Engeln, die sich von ihm zur\u00fcckziehen, da der Betreffende f\u00fcr sie ein Gegenstand des Ekels und Abscheus geworden ist. &#8222;Nimm nur, \u00f6ffne es und zieh Nutzen daraus f\u00fcr deine Jungen. Aber <b>denk immer an den Blumenstrau\u00df, den ich dir gegeben habe.<\/b> Sorge daf\u00fcr, dass alle ihn haben und bewahren!&#8220; &#8230;&#8220;\u00a0 <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"mso-layout-grid-align: none;\" align=\"right\"><a href=\"http:\/\/br-thomas-apostolat.de\/heiligen\/savio2.htm\"><span style=\"color: #000000; font-size: xx-small;\"><span style=\"mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;\">Ausf\u00fchrlicher Erscheinungsbericht<\/span><\/span><\/a><span style=\"color: #000000; font-size: xx-small;\"><span style=\"mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;\"> -&gt;<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><i><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">Nehmen auch wir diesen Blumenstrau\u00df von Domenico entgegen und befolgen wir seinen Rat: beten wir t\u00e4glich zur Muttergottes, dass sie uns helfen m\u00f6ge, jene Tugenden zu \u00fcben, um einst ewig in die Freuden des Himmels eingehen zu d\u00fcrfen. Denn unabh\u00e4ngig vom Alter z\u00e4hlen wir alle zu einer dieser drei Gruppen.<\/span><\/i><span style=\"font-family: Arial; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: MS Mincho;\">\u00a0 <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;\"><b style=\"mso-bidi-font-weight: normal;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;\">Gebet <\/span><\/span><\/b><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;\">Heiliger Dominikus Savio, in der Schule Don Boscos hast du gelernt, die Pfade jugendlicher Heiligkeit zu gehen. Hilf uns, deine Liebe zu Jesus und Maria sowie deinen Eifer f\u00fcr die Rettung der Seelen nachzuahmen. <\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; mso-layout-grid-align: none;\"><span style=\"color: #000000; font-size: medium;\"><span style=\"mso-bidi-font-size: 12.0pt; mso-bidi-font-family: Arial;\">Erflehe uns die Gnade, dass auch wir entschlossen die S\u00fcnde meiden und f\u00fcr das Reich Gottes arbeiten, um unser ewiges Heil zu erlangen und anderen zu helfen auf diesem Weg. Amen. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"right\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><a href=\"http:\/\/br-thomas-apostolat.de\/dummy3.html\">(c)+(R)&#8217;2000-03 Br.Thomas-Apostolatsgemeinschaft<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beten und an Gott glauben, das ist doch was f\u00fcr die \u00e4lteren Menschen&#8230; so sagen viele junge Personen. Doch ist der Glaube wirklich langweilig? 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