{"id":71,"date":"2026-06-07T00:00:00","date_gmt":"2026-06-06T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/apostolatsgemeinschaft.eu\/kl-ritter?p=71"},"modified":"2026-04-22T15:57:14","modified_gmt":"2026-04-22T13:57:14","slug":"vater-unser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kleiner-ritter-der-unbefleckten.de\/?p=71","title":{"rendered":"Vater unser"},"content":{"rendered":"<p>Hast Du Dich schon einmal ganz intensiv mit dem Gebet &#8222;Vater unser&#8220; besch\u00e4ftigt? Wir haben es gemacht:<\/p>\n<p>So haben wir das Vater unser dargestellt:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kleiner-ritter-der-unbefleckten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSCN0001.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-72\" src=\"https:\/\/kleiner-ritter-der-unbefleckten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSCN0001-98x300.jpg\" alt=\"DSCN0001\" width=\"98\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kleiner-ritter-der-unbefleckten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSCN0001-98x300.jpg 98w, https:\/\/kleiner-ritter-der-unbefleckten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSCN0001-334x1024.jpg 334w, https:\/\/kleiner-ritter-der-unbefleckten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSCN0001.jpg 523w\" sizes=\"auto, (max-width: 98px) 100vw, 98px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kleiner-ritter-der-unbefleckten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSCN0002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-73\" src=\"https:\/\/kleiner-ritter-der-unbefleckten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSCN0002-114x300.jpg\" alt=\"DSCN0002\" width=\"114\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kleiner-ritter-der-unbefleckten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSCN0002-114x300.jpg 114w, https:\/\/kleiner-ritter-der-unbefleckten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSCN0002-389x1024.jpg 389w, https:\/\/kleiner-ritter-der-unbefleckten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSCN0002.jpg 609w\" sizes=\"auto, (max-width: 114px) 100vw, 114px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kleiner-ritter-der-unbefleckten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Vater-unser-001.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-74\" src=\"https:\/\/kleiner-ritter-der-unbefleckten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Vater-unser-001-77x300.jpg\" alt=\"Vater unser 001\" width=\"77\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kleiner-ritter-der-unbefleckten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Vater-unser-001-77x300.jpg 77w, https:\/\/kleiner-ritter-der-unbefleckten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Vater-unser-001-264x1024.jpg 264w, https:\/\/kleiner-ritter-der-unbefleckten.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Vater-unser-001.jpg 495w\" sizes=\"auto, (max-width: 77px) 100vw, 77px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Vorher sind wir Satz f\u00fcr Satz das Vater unser durchgegangen.<\/p>\n<p>Hier einige unserer Gedanken:<!--more--><\/p>\n<p align=\"center\"><b><span style=\"font-size: xx-large;\">Vater unser<\/span><\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-size: large;\">Die J\u00fcnger baten Jesus, dass er ihnen ein Gebet lehren sollte und er sagte:<\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><a href=\"http:\/\/vulgata.info\/index.php\/Kategorie:Vulgata:NT:Lk11\"><b><span style=\"font-size: xx-large;\">Lukas 11, 2-4<\/span><\/b><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-size: large;\"><b>&#8222;Er sagte zu ihnen: &#8222;Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, geheiligt werde dein Name; es komme dein Reich! Unser t\u00e4gliches Brot gib uns Tag f\u00fcr Tag! Und vergib uns unsere S\u00fcnden; denn auch wir vergeben jedem unserer Schuldner! Und f\u00fchre uns nicht in Versuchung!&#8220;<\/b><\/span><\/p>\n<p>Hast du schon einmal das Gebet &#8222;Vater unser&#8220; gebetet? Aber wei\u00dft du auch wirklich, um was es in diesem Gebet eigentlich geht? Jesus hat uns dieses Gebet geschenkt. Es ist das wichtigste Gebet f\u00fcr uns. Pfl\u00fccken wir es doch einmal auseinander, um zu sehen, was Jesus uns damit sagen m\u00f6chte.<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: large;\">Zu 1. Vater unser<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Du f\u00e4ngst an mit den Worten &#8222;Vater unser&#8220;. Da stellen wir uns die Frage: &#8222;Wer ist Gott f\u00fcr mich? Ist er jemand, vor dem man Angst haben muss?<\/p>\n<p>Nein &#8211; er ist dein Vater &#8211; dein Papa.<\/p>\n<p>Ein Papa sorgt sich um sein Kind. Er hat es lieb. Mit einem Vater geht man vertraut um. Ein Vater ist g\u00fctig, barmherzig, liebevoll.<\/p>\n<p>Dein himmlischer Vater<\/p>\n<ul>\n<li>erwartet dich jeden Augenblick<\/li>\n<li>h\u00f6rt dir immer zu<\/li>\n<li>er hilft dir, auf den richtigen Weg zu wandeln<\/li>\n<li>erzieht dich<\/li>\n<li>vergibt dir, wenn du reuevoll zu ihm kommst<\/li>\n<li>l\u00e4\u00dft dir deinen eigenen Willen, das hei\u00dft wenn du NEIN zu ihm sagst, ist er zwar sehr traurig, aber er zwingt dich nicht, ihm zu folgen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gott ist aber nicht nur dein Vater &#8211; er ist unser Vater, weil er die ganze Welt erschaffen hat. Weil er uns alle bei sich haben will, hat er uns sogar seinen Sohn gesandt, damit dieser uns den Himmel \u00f6ffnen konnte. Und so beten wir mit Jesus und allen Menschen vereint: Vater unser.<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: large;\">Zu 2. im Himmel<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Wo ist der Himmel? Ja, jetzt schaust du nach oben und denkst bestimmt: &#8222;Der Himmel ist soweit weg. Wenn Gott im Himmel ist, h\u00f6rt er mich dann \u00fcberhaupt? Oder brauch ich ein Mikrofon, damit er mich versteht?&#8220; Zu dieser Frage k\u00f6nnen wir ganz klar nein sagen, du brauchst kein Mikrofon. Gott h\u00f6rt sogar jedes leise Wort, das du sprichst.<\/p>\n<p>Der Himmel ist n\u00e4mlich nicht nur da ganz oben, sondern deine Seele ist der Himmel. In diesem Himmel wohnt Gott, wenn du ihn nicht wegschickst. Jetzt fragst du bestimmt: &#8222;Wie schicke ich Gott denn weg?&#8220; Du schickst ihn weg, wenn du deine Mitmenschen nicht gut behandelst und wenn du schlechte Gedanken hast. Immer, wenn so etwas passiert, geh direkt zu Gott und bitte ihn um Verzeihung, damit er in deinem Himmel bleibt und du wieder fr\u00f6hlich sein kannst.<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: large;\">zu 3. geheiligt werde dein Name<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Wenn du zu Gott oder \u00fcber Gott sprichst, solltest du dir immer bewusst sein, dass er dich erschaffen hat und dass er dich unendlich lieb hat. Er ist nicht irgendjemand, sondern er ist dein Gott, dein Sch\u00f6pfer und dein Vater. Seien wir mal ehrlich, wie oft ist uns schon der Name Gottes aus dem Mund gekommen, ohne dass wir \u00fcberhaupt an Gott denken oder ihn \u00fcberhaupt meinen. Da sagen wir z.B. Gott sei Dank. Aber sagen wir dann auch wirklich zu Gott, dass wir ihn f\u00fcr die Situation danken? Immer, wenn wir den Namen Gottes aussprechen, sollte dieses in Ehrfurcht geschehen. Wir sagen damit dann JA zu Gott, zu unserem himmlischen Vater und zu seiner grenzenlosen Liebe zu uns.<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: large;\">zu 4. dein Reich komme<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Was ist Gottes Reich? Ist es, wenn wir Streit haben mit unseren Mitmenschen? Ist es, wenn wir unzufrieden sind? Ist es, wenn wir unseren Eltern nicht gehorchen? Ist es, wenn wir \u00e4ngstlich und verzagt sind? Nein, das ist genau das Gegenteil von Gottes Reich. Erinnern wir uns an die Sch\u00f6pfungsgeschichte: Gott hat die Welt gut erschaffen. Als er die Menschen erschaffen hat, sagte er sogar: es ist sehr gut. Aber wie gehen wir mit diesem Geschenk um? Bem\u00fchen wir uns, das Reich Gottes sch\u00f6n zu erhalten? Tr\u00f6sten wir unsere Mitmenschen, wenn diese Trost ben\u00f6tigen? Bem\u00fchen wir uns, unseren Eltern eine Freude zu machen?&#8230;<\/p>\n<p>Erst wenn wir bem\u00fcht sind, auf unsere Mitmenschen liebevoll einzugehen, kann Gottes Reich (= das Reich der Liebe und Barmherzigkeit) auch zu uns und durch uns in die ganze Welt kommen. Fangen wir heute an und verschieben es nicht Tag f\u00fcr Tag. Und wenn es mal nicht so funktioniert, wie wir es uns vorstellen, m\u00fcssen wir nicht verzagen. Es gibt da einen Trost: Selbst die Heiligen kamen nicht als Heilige auf die Welt. Auch sie mussten sich immer wieder \u00fcberwinden und von sich selber absehen. Was z\u00e4hlt, ist der gute Wille. Gott sieht unseren guten Willen und er freut sich \u00fcber die kleinste \u00dcberwindung, die wir aus Liebe zu ihm bestehen. So dr\u00fcckt er uns immer wieder an sein liebendes Vaterherz. Allerdings d\u00fcrfen wir auch nicht zu stolz sein und m\u00fcssen unsere Mitmenschen immer wieder um Vergebung bitten, f\u00fcr all die Situationen, die nicht gut waren. Um von diesen wieder ganz saubergewaschen zu werden, gehen die \u00e4lteren unter euch dann zur heiligen Beichte, um von Gott wieder liebevoll in die Arme geschlossen werden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: large;\">Zu 5. dein Wille geschehe?<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Was ist Gottes Wille?&nbsp; Stellen wir uns einen Vater vor, der sein Kind anschaut. Was meinst du, was er seinem Kind w\u00fcnscht. M\u00f6chte er, dass sich sein Kind verletzt? Oder ist er aus B\u00f6swilligkeit streng zu seinem Kind? Nein, er ist streng, damit das Kind wieder auf den rechten Weg zur\u00fcckkommt. Er m\u00f6chte nicht, dass es negative Erfahrungen sammeln muss. Er m\u00f6chte, dass sein Kind gl\u00fccklich ist.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Um weiter auf Gottes Willen einzugehen betrachten wir den n\u00e4chsten Satz des Gebetes. Da hei\u00dft es:<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: large;\">6. wie im Himmel so auf Erden<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Stellen wir uns Gottes Reich vor. Wie stellst du dir den Himmel vor? Ist man da auch voller \u00c4ngste und Sorgen? Du sagst nein, da ist Frieden und Freude. Gott will uns auch mit so einem Leben beschenken. Er m\u00f6chte, dass sein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Dazu m\u00fcssen wir uns immer wieder neu entscheiden. Schon morgens, wenn wir aufstehen, schenken wir Gott unser Ja f\u00fcr diesen Tag. Wir schenken ihm all unsere Mitmenschen, alle, die wir in unserem Herzen tragen, alle Situationen, die uns an diesem Tag begegnen werden. Wir laden unseren Schutzengel ein f\u00fcr uns zu beten. So gehen wir dann fr\u00f6hlich durch den Tag und wissen uns geborgen bei unserem Papa. Das sch\u00f6nste ist, dass wir die Gewissheit haben, dass Gott uns seine Engel und Heiligen, die Gottesmutter Maria, unseren Schutzengel&#8230; zur Seite stellt, damit wir nicht vom Weg abweichen.&nbsp; <\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: large;\">7. unser t\u00e4gliches Brot gib uns heute<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Es gibt viele Menschen, die hungern. Sie haben nicht das t\u00e4gliche Brot. Wie gehen wir mit den Lebensmitteln um, die Gott uns schenkt? Sind wir dankbar daf\u00fcr oder nehmen wir sie selbstverst\u00e4ndlich an? Beten wir f\u00fcr unsere Mitmenschen, denen es am Essen mangelt? Oder werfen wir unser Brot sogar weg? Vergessen wir nicht, Gott immer wieder zu danken, f\u00fcr alles, was er uns schenkt und segnen wir unser Essen, damit es uns nicht schaden kann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Aber zum t\u00e4glichen Brot geh\u00f6rt nicht nur das Brot mit der Wurst etc. sondern vor allem der Leib des Herrn, den wir immer wieder empfangen d\u00fcrfen. In diesem Leib steigt Jesus immer wieder zu uns hinab und&nbsp; l\u00e4sst uns ganz eins werden mit ihm. Was kann es gr\u00f6\u00dferes geben? <\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: large;\">8. und vergib uns unsere Schuld<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Wie hei\u00dft es in der Heiligen Schrift: &#8222;Selbst der Gerechte f\u00e4llt sieben Mal am Tag&#8220;. Mit sieben Mal ist nicht die Zahl sieben gemeint, sondern das hei\u00dft selbst der Gerechte f\u00e4llt oft. Ist das jetzt ein Grund, um mutlos zu werden? Nein blo\u00df nicht. Wie wurde mir immer so sch\u00f6n gesagt: &#8222;Erwarte nicht mehr von dir, als wie Gott von dir erwartet.&#8220; Wir sind nicht perfekt und werden es auch nie sein. Denn alles Gute, das wir vollbringen, macht doch Gott in uns. Da hilft einfach diese Zusage Gottes: &#8222;Kommet zu mir, die ihr m\u00fchselig und beladen seid.&#8220; Gehen wir aber nicht zu Gott, dann kann er uns auch nicht helfen, weil wir ihn ja nicht darum bitten. Bitten wir ihn immer wieder reuevoll um die Vergebung unserer Schuld und bem\u00fchen wir uns in seinem Namen zu wandeln. Was z\u00e4hlt, ist der gute Wille. <\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: large;\">9. wie auch wir vergeben unseren Schuldigern<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Jetzt stellt sich nat\u00fcrlich die Frage: Wie gehe ich mit den Schw\u00e4chen meiner Mitmenschen bzw. mit meinen eigenen Schw\u00e4chen um? Kann ich vergeben? Bin ich nachtragend? Manchmal gibt es ja Situationen, die uns schwer verwunden und die wir nicht vergessen k\u00f6nnen. \u00dcberwinden wir uns immer wieder diese Situationen Jesus ans Kreuz zu bringen. Er hat die Schuld doch schon bezahlt am Kreuz. Wenn wir unseren Mitmenschen und uns selber nicht verzeihen k\u00f6nnen, dann sagen wir NEIN zu Gott. Wir nehmen dann seine Liebe nicht an. Wir sagen ihm: &#8222;Ich wei\u00df das besser wie du.&#8220; Stossen wir Gott nicht vor den Kopf und bitten wir ihm, dass er es in uns bewirken m\u00f6ge, dass wir unseren Mitmenschen und uns selber verzeihen k\u00f6nnen, damit wir den wahren Herzensfrieden erlangen m\u00f6gen.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: large;\">10. und f\u00fchre uns nicht in Versuchung<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Was ist eine Versuchung? Wie bemerken wir, dass wir versucht werden? Das m\u00f6chte ich an einem Beispiel veranschaulichen:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Wir kommen in eine Situation, die in unseren Augen schwierig ist und wir haben Angst. Jetzt k\u00f6nnen wir auf unsere Gedanken, die dann schnell kommen h\u00f6ren und denken: &#8222;Ich hab Angst. Gott hat mich verlassen. Er hat mich nicht mehr lieb. Ich will das nicht und au\u00dferdem schaff ich das alleine. Ich brauche Gott nicht&#8230;&#8220;. Gehen wir diesen Gedanken nach, scheint uns bald alles sinnlos und trist. Wir verlieren die Lebensfreude und werden unzufrieden. Eben, weil wir Gott die T\u00fcren verschlie\u00dfen. Wie leicht w\u00e4re es doch, diese Gedanken sofort einzud\u00e4mmen und zu sagen: &#8222;Ich brauche keine Angst zu haben, weil ich wei\u00df, dass mein Vater mich an der Hand h\u00e4lt. Er sorgt sich um mich, ich brauche mich nicht zu sorgen&#8230;&#8220;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Wenn wir die Versuchung mit Gottes Hilfe sofort im Keim ersticken, brennt das Feuer nicht lichterloh und wir k\u00f6nnen viel unbesorgter durch die verschiedenen Situationen gehen. Probier es doch mal aus, du wirst deine Freude haben.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: large;\">11. sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Wir bitten Gott, dass er uns vor dem B\u00f6sen bewahren m\u00f6ge. Es gibt viel B\u00f6ses in der Welt. Es gibt aber auch viel B\u00f6ses in unserem Herzen. Zeigen wir den guten Willen, dass wir erl\u00f6st werden wollen von all den b\u00f6sen Neigungen, die in uns schlummern. So kann dieser gute Wille wie ein Lichtschein in unser Umfeld ausstrahlen und so die anderen Menschen auch mitrei\u00dfen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Stell dir vor, wenn viele Menschen so denken, dann w\u00e4re das Reich Gottes doch nahe. Dann w\u00e4re es wie bei einer Kerze, die ihr Licht abgibt an eine andere Kerze und diese gibt wieder etwas von dem Licht ab usw. Wie hell w\u00fcrde es dann in unserem Umfeld werden und in der ganzen Welt. Verlieren wir keine Zeit. Fangen wir heute noch an. Und wenn wir dann fallen, nicht verzagen: Wir haben doch unseren Vater im Himmel, der uns immer wieder an sein Herz dr\u00fcckt. Und so k\u00f6nnen wir bei Tag und Nacht beten Vater unser im Himmel&#8230;&#8230;.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">Dieses Gebet h\u00f6rt niemals auf. Es ist eine Herausforderung f\u00fcr uns. Setzen wir es in die Tat um.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">dann k\u00f6nnen wir zum Schluss zu diesem Gebet und zu unserem Leben<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: large;\">12. Amen<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-size: medium;\">sagen. Ja, so sei es. M\u00f6ge Gott seine Unterschrift darunter setzen und dar\u00fcber wachen, dass es ein nie endendes Gebet sei.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hast Du Dich schon einmal ganz intensiv mit dem Gebet &#8222;Vater unser&#8220; besch\u00e4ftigt? Wir haben es gemacht: So haben wir das Vater unser dargestellt: Vorher sind wir Satz f\u00fcr Satz das Vater unser durchgegangen. 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