
Dieses Bild wurde von einem Jugendlichen gemalt. Schreibt doch bitte in den Kommentaren eure Geschichte dazu und einen passenden Titel.

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Und wie lautet das Lösungswort?
Zum Ausdrucken: Raetsel
Viel Freude!
Dies ist die Geschichte von Holger. Dem gab sein Vater ein Säckchen mit Nägeln und sagte: „Schlage immer dann, wenn du die Geduld verlierst und deshalb mit jemandem Streit suchst, einen Nagel in den Gartenzaun!“
Am ersten Tag schlug Holger 37 Nägel in den Zaun. In den folgenden Wochen lernte er, sich zu beherrschen, und der Griff zum Hammer nahm von Tag zu Tag ab. Er erkannte, dass es einfacher ist, sich zu beherrschen als immer wieder Nägel einzuschlagen.
Endlich kam der Tag, an dem Holger keinen einzigen Nagel mehr in den Zaun schlug. Da erzählte er seinem Vater, dass er keinen einzigen Nagel mehr eingeschlagen hatte.„An jedem Tag, an dem du die Geduld nicht verlierst, darfst du einen Nagel aus dem Zaun herausziehen“, lächelte der Vater. Nach vielen Wochen hatte Holger alle Nägel entfernt.
Beide standen am Zaun. „Holger, sieh dir die Löcher im Zaun an. Er wird nie wieder so sein wie vorher. Wenn du dich mit jemandem streitest und ihn beleidigst, hinterlässt das bei ihm eine solche Verletzung wie diese Löcher hier. Du kannst jemandem weh tun, immer bleibt etwas zurück, wenn du dich auch oft dafür entschuldigst. Eine Kränkung durch Worte tut genauso weh wie ein körperlicher Angriff. Deshalb ist es gut, dass du gelernt hast, dich zu beherrschen, um andere nicht zu verletzen.“
(Quelle: Die Sternsinger, 1/2010 Bonifatiuswerk)
Wie sieht es bei Dir aus, wie oft hast du schon andere verletzt und ihnen weh getan?
Denn In Matthäus Kap 25/40 heißt es: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, habt ihr mir getan.
Immer wenn wir andere verletzen, uns mit ihnen streiten, dann haben wir es Jesus getan.
Wir haben uns mit dem hl. Martin beschäftigt. Nachdem wir die Legende gemeinsam erzählt haben, stellten wir uns die Frage: „Kann ich auch Gutes tun wie St. Martin?“
Kennst Du die St. Martinslegende?
Hier findest Du ein Rätsel dazu.
Falls Du Hilfe benötigst, kannst Du hier die Legende nachlesen.
Immer wieder geht es um das Thema teilen.
Meinst Du auch oft, dass Du etwas verlierst, wenn Du etwas teilst?
Dann höre Dir gut die Geschichte von der Laterne Lumina an.
Vielleicht machst Du ja ähnliche Erfahrungen.
Am 11.11. wird in vielen Gemeinden des heiligen Martins gedacht. Ein sehr schöner Brauchtum. Es werden Laternen gebastelt, Martinslieder gesungen und die Legende erzählt. In den Gegenden, wo es dieses Brauchtum nicht gibt, kann man auch zuhause etwas machen: Ihr könnt auch zuhause die schönen Lieder singen, mit eurer Laterne gehen und die Martinslegende nachspielen. Das macht auch viel Freude. Und vielleicht macht ihr es euch danach schön gemütlich und esst gemeinsam (so wie es bei uns Brauch ist) eine Brezel und trinkt einen heißen Kakao oder ähnliches dazu.
Eine Legende findest du hier. Doch vom hl. Martin gibt es noch mehr Legenden. Vielleicht schickst du mir eine zu?
Warum werden eigentlich zum Martinsfest oft Gänse gebacken? Auch hierzu gibt es eine Legende. Ich bin gespannt auf eure Antworten.
Heute feiern wir den Gedenktag des heiligen Willibrord. Dazu hören wir folgendes Evangelium:

In jener Zeit erschien Jesus den Elf und sprach zu ihnen: „Geht hin in alle Welt und verkündet das Evangelium aller Kreatur! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet, wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. Als Zeichen aber werden denen, die glauben, diese zur Seite sein: In meinen Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Zungen reden, Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden. Kranken werden sie die Hände auflegen, und diese werden gesund werden.“
Nachdem der Herr Jesus zu ihnen geredet hatte, wurde er hinaufgenommen in den Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes. Jene aber gingen hin, predigten überall, und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die Zeichen, die dabei geschahen.
(Markus 16,15-20)
Hier sieht man wieder die Größe Gottes in unserem Leben. Welch ein Geschenk ist doch das Leben mit Jesus. Doch was müssen wir dafür tun?
Ganz einfach:
Alle unsere Sorgen dürfen wir auf den Herrn werfen.
Wir dürfen das Sakrament der heiligen Taufe empfangen.
Wir dürfen darauf vertrauen, dass Jesus alles in seiner Hand hat.
Wir dürfen die Sakramente empfangen.
Jesus hat uns seinen Nachfolger geschenkt, den Papst.
Auf ihn sollen wir hören.

Auch wenn es Schwierigkeiten gibt, darfst Du Dich bei Gott geborgen fühlen. Er geht mit Dir durch die Schwierigkeiten. Und wenn Du dann mal mutlos wirst und traurig, dann denke daran: Du bist nicht allein. Auch auf Erden gibt es viele Menschen, die für Dich beten. Wie, das glaubst Du nicht? Wir beten für Dich. Schließ auch Du alle Menschen mit in Dein Gebet ein, so sind wir wie eine große Familie, die füreinander einsteht.
Im Monat November beten wir besonders für die Armen Seelen im Fegefeuer. Doch wie kann dieses Gebet eigentlich aussehen?
Die Armen Seelen sind für jedes Gebet sehr dankbar. Sie können nämlich für sich selbst nichts mehr tun. Aber sie wissen, dass sie eines Tages, wenn sie von all den Sündenstrafen und den noch nicht bereuten Sünden gereinigt sind, in den Himmel kommen.
Auch wenn die Armen Seelen für sich selbst nichts mehr tun können, so bitten sie doch für uns und helfen somit uns.
(Dieser Text ist besonders für die jüngeren Kinder gedacht. Für die älteren empfehle ich das „Jugendgebetbuch“ von Pater Raphael Nießner. Wer dazu nähere Informationen haben möchte, kann mich gerne anschreiben.)